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Abendgespräch

am 11. August 2014, 18:30 Uhr

zum Thema

Konsequente Raumplanung senkt Energie- und Ressourcenverbrauch

Univ.-Prof. Dr. Gernot Stöglehner, Vortrag zum Download
Universität für Bodenkultur
Institut für Raumplanung und Ländliche Neuordnung

Die Entwicklung der letzten Jahrzehnte und aktuelle Trends der räumlichen Entwicklung wirken raumstruktureller Energie- und Ressourceneffizienz entgegen. In den letzten Jahren konnte der Trend zur Versiegelung von Fläche und damit der Verlust von Boden nicht gestoppt werden. Der Flächenverbrauch pro Person nahm ebenso zu wie die Siedlungsentwicklung außerhalb der Ortszentren, die Trennung von Funktionen (Wohnen, Arbeiten und Einkaufen), die Funktionsverluste der Ortzentren, die Baulandverknappung in raumplanerischen Gunstlagen, der Trend zu mehreren Wohnsitzen etc.

Räumliche Strukturen und damit auch die Raumplanung entfalten in vielfacher Weise Relevanz für Klimaschutz, Einsparung von Energie- und Ressourcenverbrauch, aber auch für die Bereitstellung von erneuerbaren Energien.

Die notwendige Energiewende hin zur Versorgung mit erneuerbaren Energieträgern stellt eine enorme Herausforderung für Wirtschaft und Gesellschaft dar. Es gilt, Einspar- und Effizienzpotenziale in großem Umfang auszuschöpfen. Dafür stellen räumliche Strukturen potenziell erhebliche Stellgrößen dar. Funktionsgemischte, maßvoll verdichtete, kompakte
Ortschaften, Städte und Regionen ermöglichen energieeffiziente Lebensstile und Wirtschaftsweisen.

Das Abendgespräch „Konsequente Raumplanung senkt Energie- und Ressourcenverbrauch“ informierte über die Fehlentwicklungen der letzten Jahrzehnte, stellte Lösungen dar, die dazu beitragen können unseren Energie- und Ressourcenverbrauch zu reduzieren und Konflikte abzubauen.