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Fachdialog: "Energieautarkie für Österreich - Unfug oder Zukunftschance?"

 
 

Umwelt Management Austria beschäftigt sich seit vielen Jahren mit einschlägigen Themen.


Die Notwendigkeit einer Umstellung der Energieversorgung ist heute praktisch unbestritten. Schließlich gehen fossile und auch atomare Energieträger zur Neige. Der Anteil der erneuerbaren Energien muss also erhöht werden, und zwar mit dem Ziel einer ausschließlich auf diesen beruhenden Deckung des Energieverbrauchs. Die historische Entwicklung zeigt aber ein großes Problem auf: seit Jahrzehnten wächst der Energieverbrauch Österreichs. Auch sämtliche klassische Studien und Szenarien zu diesem Thema kommen immer nur zu einem Schluss: dieser Trend wird sich fortsetzen. Allerdings ermöglicht selbst ein rücksichtsloser Totalausbau der erneuerbaren Energieträger in Österreich bestenfalls die Deckung von 2/3 des derzeitigen Verbrauchs. Steigt dieser weiter, so drohen die Anteile erneuerbarer sogar zu sinken – und das trotz stetigen Ausbaus. Die Frage, wie ein zukünftiger Verbrauch erneuerbar gedeckt werden kann, blieb bisher stets unbeantwortet.


In einer revolutionären Studie hat sich Umwelt Management Austria, gemeinsam mit dem Forum Wissenschaft & Umwelt und dem Institut für Industrielle Ökologie, dieser Frage gestellt und anhand mehrerer Szenarien Wege in Richtung erneuerbarer Verbrauchs-deckung bis hin zur Energieautarkie aufgezeigt.


Bei diesem Fachdialog hat Dr. Reinhold Christian die Studie "Zukunftsfähige Energieversorgung für Österreich" präsentiert. Generaldirektor Dipl.-Ing. Wolfgang Anzengruber gab einen Impuls zur Thematik Energieautarkie. Anschließend diskutierten die Vortragenden mit dem Publikum.

 

Einladung

Präsentation Prof. Dr. Christian

Präsentation DI Anzengruber

Studie: Zukunftsfähige Energieversorgung für Österreich - ZEFÖ (2011)