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Fachdialog

am 27.05.2013, 18.30 Uhr zum Thema

"Besser Leben mit weniger Energie - Energieeffizienz in Haushalten ohne Reboundeffekt"

 

Mag. Stefan Wessely
Abteilung V/2 - Umweltökonoie und Energie

BMLFUW

Dr. Herbert Greisberger
Geschäftsführer

Energie- und Umweltagentur NÖ

 

Das Land Niederösterreich hat sich zum Ziel gesetzt, die Energieversorgung langfristig ausschließlich über erneuerbare Energieträger zu gewährleisten. Grundvoraussetzung dafür ist die Ausschöpfung der Energieeffizienzpotenziale.

„Energie sparen“, also die Vermeidung „unnötigen“ Energieverbrauchs und „Energieeffizienz“ sind Schlüsselworte zu diesem Thema. Durch effizientere Geräte, Gebäude und Autos, welche die erwartete und erwünschte Leistung mit einem geringeren Einsatz von Energie erbringen, soll der Energieverbrauch deutlich gesenkt werden.

Der Steigerung der Effizienz wirken sogenannte Rebound-Effekte entgegen. Bequemlichkeit und Gewohnheiten, fehlende finanzielle Anreize und steigende Erwartungen schmälern den Erfolg. Oft wird der Effizienzgewinn sogar überkompensiert.

Der Fachdialog ging folgenden Fragen nach:


Sind die Ziele Niederösterreichs, aber auch Österreichs und der EU unter diesen Umständen erreichbar? Wie kann insbesondere der Rebound-Effekt vermieden oder reduziert werden? Lohnt es andererseits überhaupt, Energieverbrauch zu vermeiden und Effizienz zu steigern, wenn Rebound-Effekte diese Erfolge ohnedies wieder zunichtemachen?

Konkrete Wege zur Vermeidung von Rebound-Effekten sowie Ziele, Maßnahmen und Erfolge des Landes Niederösterreich zur Energieeffizienz waren Gegenstand dieses Fachdialogs.

Moderation: Prof. Dr. Reinhold Christian, Geschäftsführer Umwelt Management Austria