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Abendgespräch: "Lärm - verkanntes Umweltproblem"

Rund 29% der Österreicher geben an, sich durch Lärm gestört zu fühlen. Die Zahl derer die von Lärmbelastungen betroffen sind ist im Steigen begriffen und nahezu jeder kann innerhalb kürzester Zeit selbst zum Betroffenen werden. Dennoch ist bislang nur wenig über die Wirkungen und die Folgen von Lärmbelastungen für Mensch und Umwelt und vor allem über deren
Reduktionsmöglichkeiten in der Öffentlichkeit bekannt.

Maßnahmen werden meist punktuell durch Lärmschutzwände und Schallschutzfenster ergriffen. Auch das ist allerdings nicht unumstritten. Im April kritisierte der Rechnungshof, die Asfinag hätte für 246 Mio. Euro etwa 380 km Lärmschutzwände errichtet ohne Informationen darüber zu haben ob damit die Lärmschutzziele erreicht würden.

Neue Ansatzpunkte bietet die EU-Richtlinie über die Bewertung und Bekämpfung vo Umgebungslärm, die es allerdings erst in der Praxis umzusetzen gilt.

In diesem Abendgespräch wiurde daher das Umweltproblem Lärm aufgegriffen, von den Quellen über die Wirkungen bis zur Vermeidung betrachtet und damit eine fundierte Basisinformation zu einem bislang sicher zu wenig beachteten Thema geboten.

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