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Abendgespräch: "Potenziale und Grenzen erneuerbarer Energieträger"

Dem Trend der letzten Jahre folgend, stieg der Bruttoinlandsverbrauch an Energie in Österreich vom Jahr 2004 bis zum Jahr 2005 um 3,6%. Erdöl stellt in der österreichischen Energieversorgung mit einem Anteil von 41,9% nach wie vor den bedeutendsten Energieträger dar, gefolgt von Erdgas mit einem Anteil von 24,3%.

Der steigende Energieverbrauch bei gleichzeitig geringer werdenden Ressourcen fossiler Energieträger zeigt klar die Notwendigkeit der Umstellung des derzeitigen Energiesystems um die Energieversorgung für Wirtschaft und Bevölkerung langfristig zu sichern.

Die erneuerbaren Energieträger werden eine wichtige Rolle in einem zukunftsfähigen Energiesystem spielen. Vielfach werden sie allerdings als die alleinige (unbegrenzte?) Lösung für alle Energieprobleme dargestellt. Dabei bleibt unberücksichtigt, dass wir weder über eine zweite Donau verfügen noch die Anbauflächen in Österreich beliebig vermehren können. Ein Intensivanbau von Energiepflanzen birgt zudem ebenfalls Umweltprobleme.

Mit diesen und anderen Überlegungen zu erneuerbaren Energieträgern beschäftigte sich das Abendgespräch.

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